Samstag, 19. Dezember 2015

Rezension: "Before" von Anna Todd



Autor: Anna Todd
Originaltitel: Before
Titel deutsch: Before us (erscheint am 8. März 2016)
Verlag: Gallery Books
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 352
Sprache: Englisch
Preis: 12,95€
Bewertung: 4 von 5 Sternen

Um was geht es?  

Da ich nicht den englischen Klapptentext hier reinschreiben möchte, weil manche ja auch einfach nicht so viel Englisch verstehen, fasse ich mal kurz zusammen, um was es in dem Buch eigentlich geht. Man sollte auf jeden Fall die After-Reihe von Anna Todd gelesen haben, da es sonst keinen Sinn macht, das Buch zu lesen und man viele Zusammenhänge auch einfach überhaupt nicht verstehen würde. Das Buch gibt vielen verschiedenen Personen in Hardins Leben eine Stimme, sprich wir lesen einige Dinge aus der Sicht von anderen. Außerdem wird Hardins Leben vor Tessa ein wenig beschrieben, aber auch während der Zeit ihres Kennenlernes, genau wie "nach" der ganzen Geschichte, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte, für den Fall dass jemand die Bücher noch nicht beendet hat. 

Meine Meinung:  

Ich konnte absolut nicht auf das Releasedatum in Deutschland warten, weshalb ich mir das Buch unbedingt auf Englisch bestellen musste, sobald es ging. Ich glaube, ich hatte noch nie so eine Angst davor ein Buch zu lesen und gleichzeitig war ich voller Vorfreude. Warum Angst? Anfangs bin ich davon ausgegangen, das Buch handle, wie der Titel vermuten lässt, wirklich nur von Hardins Zeit vor Tessa. Allerdings habe ich ein wenig später erfahren, dass es auch die Geschichte des ersten Teils der After-Reihe aus Hardins Sicht ist. An sich habe ich mich darauf gefreut, seine Gedanken einmal lesen zu können. Aber ich hatte Angst davor, dass das Buch alles versaut, so wie meiner Meinung nach "Grey" in der Shades-of-Grey-Reihe von E.L. James ein absoluter Reinfall war. Es hat sich wirklich nicht gelohnt es zu lesen, weil man auch einfach den ersten Teil nochmal hätte lesen können.
Nun hatte ich Angst, Anna Todd könnte den gleichen Fehler begehen und einfach nochmal eine langweilige, nicht sehr tiefreichende Version des ersten Buches wiedergeben. Zum Glück habe ich mich getäuscht. Ich fand es interessant, mal in den Kopf von Molly und Steph gucken zu können, aber auch zu wissen wie es Hardin während dieser ganzen Zeit, bis zum Ende des ersten Buches, ergangen ist. Man erfährt doch noch sehr viel, das man vorher nicht wusste und man lernt Hardin besser kennen und seine Beweggründe hinter dem Ganzen zu verstehen. Inzwischen mag ich Molly. Denn auch sie verstehe ich jetzt besser. Was Anna Todd nicht erreichen konnte (vielleicht aber auch nicht wollte), ist, dass ich Steph verstehe oder mag. Im Gegenteil, mein Hass auf sie ist nur noch größer geworden. Alle, die die Reihe nicht zu Ende gelesen haben, werden sich nun vermutlich fragen, ob ich Steph und Molly verwechselt habe, aber nein, glaubt mir, das dicke Ende kommt und ihr werdet verstehen warum ich das so sehe.
Am schönsten fand ich den Teil, in dem Smith eine Stimme bekommt. Da hatte ich wirklich Tränen in den Augen. Alles in allem hat mich das Buch nicht so sehr berührt wie die After-Reihe selbst, aber dennoch fand ich es eine schöne Ergänzung und es war gut erzählt. Ich fand, dass es nichts gab, was überflüssig war, trotz dass sich ein Teil von "After passion" wiedergespiegelt hat. Außerdem findet man ganz am Anfang eine "Hessa-Playlist". Ich habe mir die Lieder runtergeladen und während des Lesens gehört und es hätte keine passendere Musik geben können.
Für Fans der Reihe kann ich dieses Buch definitiv als Abschluss empfehlen!

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